Übertragung der Vogelgrippe auf Menschen und Tiere
Die Geflügelpest kann prinzipiell alle Vogelarten infizieren. Die häufigsten Wirte sind allerdings wilde Wasservögel, wie Gänse, Wildenten, Schwäne oder Blesshühner. Diese Vögel werden von der Tierseuche allerdings nicht dahingerafft, da das Virus sie als Reservoir-Wirt für seine Vermehrung benutzt. Stärker durch die Übertragung gefährdet ist Hausgeflügel (Hühner und Puten) aber auch Fasane, Wachteln, Perl- und Rebhühner oder wilde Vögel.
Übertragungswege und Ausbreitung der Geflügelpest
Für die Ausbreitung der Geflügelpest sorgen vor allem Wanderwasservögel, See- und Küstenvögel, die weniger schwer vom HPAIV befallen werden, dieses aber über weite Entfernungen transportieren und dann auf andere Vögel übertragen können. Selbst nichtbefallene Tiere wie Tauben können das Influenza-Virus physisch an ihrem Körper verbreiten und übertragen, ohne selbst betroffen zu sein.
Übertragung der Vogelgrippe auf Säugetiere
Bei Säugetiere scheint eine Übertragung der Vogelgrippe prinzipiell weniger wahrscheinlich. Zwar wurde gelegentlich beobachtet, dass das HPAIV auf Hausschweine, Zootiere oder kürzlich Katzen übertragen wurde. Die ist aber nur bei intensiven Kontakt mit infiziertem Geflügel möglich. Meistens infizierten sich Haustiere durch das Fressen von infizierten Vögeln mit dem gefährlichen Virus H5N1. Eine Übertragung des Influenza A durch das Essen gegarten, also gekochten oder gebratenen Geflügelfleischs ist bisher nicht bekannt geworden.
Typische Übertragungswege des Influenza-Virus
Wie jedes andere Grippe-Virus auch verbreitet sich das HPAIV oder H5N1 durch Tröpfcheninfektion. Minimale Partikel werden über die Luft oder verunreinigte Gegenstände (auch Hände) aufgenommen und übertragen das Influenza-Virus. Das Virus kann an der Luft nur einige Tage, in Kot und Mist allerdings bis zu 4 Monaten überleben.
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